Übrigens kann man Rhododendron wegen ihrer festen Ballen auch in voller Blüte kaufen und pflanzen. Wenn sie eben vor dem Aufblühen sind, ist der Zeitpunkt günstiger, weil man sich dann länger an der Blüte im Garten freuen kann. Die Ballen müssen vor dem Pflanzen durchdringend im Wasser getaucht werden, später müssen sie außerdem, besonders bei trockener Witterung, einige Wochen regelmäßig gewässert werden.

Allgemein gilt als beste Pflanzzeit für Rhododendron Anfang September bis Mitte November, sowie Anfang März bis Mitte Mai. Frühzeitiges Pflanzen fördert rasche neue Wurzelbildung und bringt bereits im ersten Jahr eine gute Blüte. Bei milder Winterwitterung kann notfalls auch in der Zeit von November bis März problemlos gepflanzt werden.
Bleibt nur noch zu fragen, ob auch Pflanzenschutz erforderlich ist. Nun, wer sich über das tägliche Alltagsgeschwätz hinaus auskennt, der vermag nicht zu leugnen, dass in der Natur fast jedes Tier und jede Pflanzenart spezielle Feinde hat. Jedoch sind die Probleme mit Weißer Fliege, Rhododendronwanzen oder Rußtaupilzen kaum gravierend, wenn die Rhododendron gesund ernährt und widerstandsfähig sind.

Ein wirklich gefürchteter Schädling ist der Dickmaulrüßler, ärgerlich unsichtbar wie ein Maulwurf, indem er sich tags versteckt und nur nachts halbmondförmig die Blätter zernagt. Legt man unter den Pflanzen Teile gut getrockneter Schalbretter aus, die sich vorzüglich als Unterschlupf für den Schädling eignen, kann man ihn morgens unter den Brettern erwischen, aufsammeln und vernichten.